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Review: Hellyeah - Stampede
 
Release: 13.07.2010
Genre Spieldauer Label Vertrieb Land
Groove Metal 41:13 Epic Records Universal
Rezension
Yeeeehaaaaw, achnee - Hellyeah!

Dieser "Cowboy Way" ist definitiv nur was für Cowboys From Hell! Wenn sich der wilde Westen anno 2010 so anhört, dann heißt es für die Vertreter des Countrywestern in und um Dallas, Texas "Gute Nacht". Also die Harley gesattelt, Boots und Hut anlegen und ab geht's!
"Debt That All Men Pay" ist ohne Ende groovig. Die Riffs sind mindestens so fett, wie die Sonnenbrille von Frontreiter Chad Grey und seinen Mannen. Wenn es Musik gibt, die dicke Eier hat, dann ist es mit Sicherheit die von Hellyeah. Aber auch die Cowgirls kommen nicht zu kurz, denn zu
"Debt That All Men Pay" lässt sich auch ausgezeichnet die Hüfte schwingen. Auf "Hell Of A Time" beweist Mister Grey, dass er nicht nur eine kräftige Rockröhre, sondern auch die ruhigeren Klänge drauf hat, wie kaum ein Zweiter. Zudem gibt es mit Bottlenecks noch die typischen Western-Elemente und hier und da einen Offbeat. Tja, die Mischung macht's - Prost! Auch der Titeltrack "Stampede" kommt nicht weniger durchschlagend daher. So fühle ich mich auch gleich vom Riff-Angriff überrannt... Obwohl "Stampede" mit guten drei Minuten der kürzeste der insgesamt 11 Songs ist, hat man das Gefühl, dass soeben eine Büffelherde das Gehör plattgetrampelt hat! Und wenn sich der Tag dem Ende neigt, werden auch die alten Haudegen nachdenklich. Wie sich das äußert, lässt "Better Man" anklingen. Die akustischen Klänge und der tiefe Gesang sind die perfekte Begleitung für einen Abend am Lagerfeuer oder wahlweise ein Grund, die Feuerzeuge auszupacken.

"It's On!" - Da muss eigentlich auch nicht mehr viel zu gesagt werden. Hier wurde auf jeden Fall mit ganz viel Hass komponiert! Bleibt mir nur noch eines übrig: Nackenmuskulatur trainieren und ab dafür.
"Pole Rider" ist für und über die Ladies oder eben vielmehr die "Pole Rider". Ich persönlich freue mich und denke mir "Theese Boots Are Made For Rocking". "Cold As A Stone" ist keineswegs kalt, sondern höllisch heiß! Und der Midtempobereich eignet sich auch noch wunderbar zum Abfeiern. Und wenn die Kabel bei den Aufnahmen noch nicht durchgebrannt sind, dann wird dieser Track spätestens beim nächsten Konzert alles und jeden zum abfackeln. Auch auf die obligatorische Ballade wurde nicht verzichtet. "Stand Or Walk Away" ist zudem der längste Track auf "Stampede". Die Frage haben wir uns sicher
schon alle mindestens einmal gestellt: Soll ich bleiben oder gehen?
"Alive And Well" fühle ich mich bei diesem Song definitiv! Falls es irgendjemand bis hier her geschafft hat, sitzen zu bleiben, der steht spätestens jetzt auf und lässt sich von Chads fiesen Vocals einen kräftigen Arschtritt verpassen. Der Rest der Truppe muss sich indes keineswegs hinter dessen Organ verstecken. Bei Hellyeah sind eben echte Vollblutmusiker am Werk.
Mit "Order The Sun" wird es zum Abschluss zunächst noch mal richtig fies und dann wird für das grande finale noch mal der Groovemodus angeschmissen.
Was soll man dazu noch sagen?! Wer von diesem Album nicht überzeugt ist, hat als Kind auch sicher nie Cowboy & Indianer gespielt. Und das ist eher unwahrscheinlich...

Fazit
Mich hat "Stampede" überzeugt und daher gibt es ebenso überzeugende 9 Punkte.
(Autor: Katharina P., Datum: 03.05.2011 12:25 Uhr) 
Kommentare
( 03.05.2011 21:33 Uhr) Benne
geiler name... :D

Bewertung des Autors : 9 von 10
Trackliste Künstler  

01. Cowboy Way
02. Debt That All Men Pay
03. Hell Of A Time
04. Stampede
05. Better Man
06. It's On!
07. Pole Rider
08. Cold As A Stone
09. Stand Or Walk Away
10. Alive And Well
11. Order The Sun


Chad Grey - Gesang
Vinnie Paul - Schlagzeug
Tom Maxwell - Gitarre
Greg Tribbett - Gitarre
Bobzilla - Bass


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