Schiessbuden-Bediener Roger Taylor erzählte in einem Interview mit der Londoner Tageszeitung "Express", was ihm 40 Jahre schlagstockschwingen bei den geschichtsträchtigen Rockern von Queen einbrachten. Und zwar einen "dramatischen Hörverlust", wegen dem er mittlerweile auf Hörhilfen angewiesen ist.
Seine Frau bemerkte Rogers Schwerhörigkeit während er Fernsehen guckte - wobei er die Lautstärke übertrieben weit aufdrehte. Der 61 jährige selbst nimmt das Ganze nicht so Schwer:
"Ich denke, es war unvermeidlich und wenig überraschend für das, was ich die letzten 40 Jahre gemacht habe. Als das erstmals erwähnt wurde, stellte ich mich als alten Knacker mit Hörrohr hinter einer Kirche vor. Aber man kann sie nicht sehen, niemand merkt, dass ich welche habe."
Trotz dieser vermeindlichen Einschränkung plant der Musiker im kommenden Jahr sein erstes Soloalbum nach 12 Jahren auf den Markt zu bringen. Auf seinen Gesang habe die Erkrankung keinen Einfluss, so Taylor. Einzig bei höheren Tönen sei er auf die Hörhilfen angewiesen.
(Autor: Saskia Z.)